Nach den deutlichen Preisausschlägen Ende Oktober ist der Ölmarkt mit einem kräftigen Rücksetzer in den November gestartet. Auslöser waren neue diplomatische Signale im Konflikt zwischen den USA und Iran. Gespräche zwischen iranischen und katarischen Vertretern weckten Hoffnungen auf eine mögliche Entspannung und eine Stabilisierung der Öllieferungen aus dem Nahen Osten.
Am Dienstag, 3. November, kehrte allerdings wieder Unsicherheit zurück. Berichte über einen US-Angriff auf die iranische Insel Qeshm ließen die Sorge vor einer erneuten Eskalation wachsen. Die diplomatischen Bemühungen laufen zwar weiter, eine Einigung ist aber noch nicht absehbar.
Die deutlichen Börsenverluste vom Montag haben sich auch auf den deutschen Heizölmarkt ausgewirkt. Das Preisniveau bleibt zwar hoch, gegenüber den Höchstständen der vergangenen Tage zeichnet sich aber eine leichte Entlastung ab. Von einem dauerhaft fallenden Preistrend kann angesichts der weiterhin hohen Schwankungen an den Ölbörsen jedoch noch nicht gesprochen werden.
| Bereich | Schlusskurs 01.11.2026 |
Schlusskurs 02.11.2026 |
Startkurs heute 03.11.2026 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 03.11.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
179,83 | 176,58 | 176,06 | -0,3 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
117,64 | 105,92 | 105,80 | -0,1 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1163 | 1,1200 | 1,1192 | -0,1 % | ![]() |

