Auch wenn die Heizsaison 2025/26 außergewöhnlich lange andauerte, sinken die Preise für Holzpellets nun spürbar. Laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) kostet eine Tonne (t) aktuell durchschnittlich 405,11 Euro bei einer Abnahmemenge von 6 t. Das entspricht einem Rückgang von rund 3,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Eine Kilowattstunde Holzenergie liegt derzeit bei 8,10 Cent. Gegenüber Erdgas beträgt der Preisvorteil rund 21,4 Prozent. Durch weiter schwankenden Heizölpreise wächst der Kostenvorteil auf rund 40 Prozent.
„Der Abstand zu fossilen Energieträgern, insbesondere zu Öl, ist derzeit besonders groß“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. „Während Heizöl und Gas zuletzt wieder teurer geworden sind, haben Verbraucher auch preislich die richtige Entscheidung für Pellets getroffen. Dieser Kostenvorteil gegenüber den Fossilen wird auch auf lange Sicht deutlich.
Ein wesentlicher Grund für die stabile und vergleichsweise günstige Preisentwicklung liegt in der Struktur des Marktes. „Holzpellets werden überwiegend regional produziert und sind deutlich weniger abhängig von internationalen Lieferketten und geopolitischen Entwicklungen“, so Bentele. „Das macht sie gerade in unsicheren Zeiten zu einem verlässlichen Heizmittel.“
Erfahrungsgemäß sind die Preise außerhalb der Heizperiode günstiger. Das DEPI rät daher, in dieser Zeit zu kaufen und sein Pelletlager aufzufüllen. „Wer früh bestellt, sichert sich niedrigere Preise und ist für die nächste Heizsaison gut vorbereitet“, sagt Bentele weiter.

Quelle: https://www.depi.de/presse/d/pelletpreis-im-april-weiter-ruecklaeufig/?utm_source=presse&utm_medium=email&utm_campaign=260416.pm.preis.pellets.apr-26