In den letzten zwei Handelstagen haben sich die Ölpreise weiter nach oben bewegt und notieren nahe Sechs-Monats-Höchstständen. So lag der Preis für Brent-Rohöl gestern bei rund 71,4 USD pro Barrel, was einem leichten Tagesplus entspricht, und auch WTI-Rohöl setzte seinen Aufwärtstrend fort.
Der kurzfristige Preisanstieg wird vor allem durch anhaltende geopolitische Risikoprämien rund um die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran getragen. Bedenken über mögliche Versorgungsunterbrechungen im Nahen Osten stützen die Preise, da der Iran und die Straße von Hormus als zentrale Risikofaktoren für das globale Ölangebot wahrgenommen werden.
Gleichzeitig wurde der Markt in den letzten zwei Tagen von teilweise konträrem Nachrichten-Input begleitet, etwa durch Anzeichen von kurzfristigem Gegenwind durch mögliche Zolldrohungen oder Handelssorgen, die aber bisher nicht ausgereicht haben, den Aufwärtsdruck zu kappen.
Da die Rohölnotierungen gestiegen sind, ziehen auch die Heizölpreise tendenziell nach oben. Händler und Endkunden sehen sich deshalb aktuell mit höheren Heizölpreisen konfrontiert.

| Bereich | Schlusskurs 22.02.2026 |
Schlusskurs 23.02.2026 |
Startkurs heute 24.02.2026 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 24.02.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
102,68 | 102,74 | 103,03 | 0,3 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
71,57 | 71,42 | 72,04 | 0,9 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1781 | 1,1793 | 1,1779 | -0,1 % | ![]() |

